Häufig gestellte Fragen

  • Babyschlafberatung -wie arbeite ich?

    Ich arbeite ganz eng mit Euch zusammen und orientiere mich an Euren Wünschen und Zielen. Es gibt fünf wichtige Fragen, mit denen ich arbeite. Altersgerechte Wachphasen? Hunger? Schlafumgebung? Schlafassoziationen? Selbstständiges Einschlafen? Ich analysiere den aktuellen Babyschlaf und wir besprechen Strategien und mini-Schritte um die Situation zu verbessern.

  • Was kostet eine Babyschlafberatung?

    Die Kosten einer Babyschlafberatung variieren, je nachdem für welches Paket Ihr Euch entscheidet. Mein ‚Basics‘ Paket, eine Einzelberatung kostet 79€. Mit inbegriffen sind wichtige Informationen zu gutem Babyschlaf, die genaue Analyse des Schlafprotokolls, eine Analyse der Schlaf-Herausforderungen, ein Schritt-für-Schritt Plan genau abgestimmt auf Eure Familie und Eure Ziele.

  • Was sind Schlafassoziationen?

    Schlafassoziationen sind Gewohnheiten, die Baby mit Schlaf verbindet. Das bedeutet, Baby hat gelernt in einer bestimmten Situation einzuschlafen und braucht immer wieder diese eine Situation, um in den Schlaf zu finden. Nuckeln und/oder trinken ist die stärkste Schlafassoziation. Tragen und Bewegung ist die zweitstärkste. Gemeinsam arbeiten wir daran ganz sanft den Schlaf von der Gewohnheit zu trennen.

  • Was tun wenn mein Baby immer nach 30 Minuten aufwacht?

    Überprüfe die altersgerechten Wachphasen. Passen sie noch? War Baby zu lange wach und ist übermüdet? Übermüdung führt generell zu schlechtem Schlaf. Außerdem kann man die Schlafumgebung prüfen. Ist es dunkel? Gibt es eine Soundmaschine/white noise? Ist es zu kalt oder zu warm? Ist Baby wirklich satt? Ist die Einschlafsituation eine andere als die, in der Baby jetzt aufwacht? All das sind Dinge, die den Schlaf beeinflussen können.

  • Wann soll ein drei Monate altes Baby ins Bett gehen?

    Hier würde ich immer auf die altersgerechten Wachphasen achten und diese die Bettgehzeit bestimmen lassen. Ist Euch diese Zeit, in die die Schlafenszeit dann fällt nicht recht, könnt Ihr den Tag anpassen. Ihr könnt zum Beispiel früher in den Tag starten, oder Schläfchen kürzen damit die zu-Bett-geh-Zeit in eine Abendstunde fällt, die Euch gut passt.

  • Wie schaffe ich es, dass Baby alleine einschläft?

    Du kannst das selbstständige Einschlafen mit Baby üben. Bereits 10 Minuten Übungszeit am Tag reichen aus! Wenn es nicht klappt, ist es auch nicht schlimm, dann übt Ihr morgen weiter. Es soll nicht in Stress ausarten, sondern ein Teil Eurer täglichen Routine werden. Das großartige ist, Ihr könnt das selbstständige Einschlafen ab Geburt üben! Oder Ihr fangt jetzt damit an, alles ist möglich!

  • Wann Baby an Schlafzeiten gewöhnen?

    Schlafenszeiten abends machen erst ab ca. drei Monaten Sinn, vorher ist der Babyschlaf noch zu unstrukturiert. Generell rate ich immer dazu die altersgerechten Wachphasen zu beachtet, statt starr auf einer bestimmten zu-Bett-geht-Zeit zu beharren. Somit bist Du flexibler und kannst besser auf tatsächliche Mündlichkeit eingehen, statt ein waches Baby zum Schlafen bringen zu wollen.

  • Was ist Mütterpflege?

    Mütterpflege kommt ursprünglich aus Holland und heißt dort kraamverzorgster. In Holland hat jede Frau nach der Geburt Anspruch auf Unterstützung rund um das Wochenbett, die Säuglingspflege und den ewigen Haushalt. Die Mütterpflege schwappt nun auch immer mehr nach Deutschland über. Eine Mütterpflegerin kümmert sich um die Wöchnerin (oder um die Frau, wenn das Kind schon älter ist) sieht nach Baby und unterstützt Dich im Alltag.

  • Was macht eine Mütterpflegerin?

    Mein Einsatz ist sehr flexibel und richtet sich nach den Bedürfnissen der jeweiligen Familie. Wobei braucht sie Unterstützung? Liegt der Fokus mehr auf der Babybetreuung oder wird jemand gebraucht, der der Mama etwas schönes kocht und den Tiefkühler gleich noch mit bestückt? Kann sich die Mama nicht gut bewegen und braucht Unterstützung im Haushalt und mit Besorgungen? Hat die Familie Zwillinge und braucht Hilfe bei Arztbesuchen und Behördengängen? In einem Gespräch vor dem Einsatz werden die Bedürfnisse der Familie besprochen.

  • Was kostet die Mütterpflege?

    Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Mütterpflege von deiner Krankenkasse voll- oder teilweise übernommen werden. Mehr Infos dazu findet Ihr hier. Natürlich könnt Ihr mich auch privat buchen.

  • Was sind die Voraussetzungen, dass meine Krankenkasse die Mütterpflege ggf. übernimmt?

    • Kind unter 12 Jahren lebt im Haushalt

    • Partner*in ist nicht da/kann den Haushalt nicht führen (Homeoffice ist Arbeit und wer krankgeschrieben ist, kann den Haushalt nicht führen, – da kann ich kommen!)

    • Attest von Deiner Ärztin (mit Diagnose, Art der gebrauchten Unterstützung und zeitlichem Umfang der Unterstützung)

    Damit stellen wir zusammen einen Antrag auf Haushaltshilfe (Mütterpflege) bei Deiner Krankenkasse. Ich reiche zusätzlich noch einen Kostenvoranschlag bei der Krankenkasse ein, dann kann die Kasse im Bewilligungsschreiben schon mitteilen, in welchem Umfang sie die Kosten übernimmt.

  • Wie beantrage ich Mütterpflege bei der Krankenkasse?

    Hier helfe ich Dir gerne! Du brauchst ein Attest von Deiner Ärztin, das Deine Diagnose, deinen Unterstützungsbedarf und den zeitlichen Umfang der Unterstützung beinhaltet. Dein/e Partner*in darf im Zeitraum meines Einsatzes nicht zu Hause sein (Homeoffice oder krankgeschrieben ist ok, dann kann ich trotzdem kommen. Urlaub/Elternzeit geht leider nicht). Es muss ein Kind unter 12 Jahren im Haushalt leben. Wir füllen zusammen den Antrag auf Haushaltshilfe bei Deiner Krankenkasse aus und ich reiche noch einen Kostenvoranschlag mit ein. Dann geht’s los! Drei Tage nach Einwurf des Antrages kann man mal bei der Krankenkasse anrufen und nachfragen, wie es um den Antrag steht.

  • Was ist der Unterschied zwischen Mütterpflegerin und Hebamme?

    Eine Hebamme hat die medizinische Verantwortung für Dich und Baby. Eine Mütterpflegerin ist kein medizinisches Personal und übernimmt somit keine medizinischen Funktionen. Ich als ausgebildete Mütterpflegerin kümmere mich um Dich und Dein Wohlbefinden. Ich kann Dir helfen, Baby besser zu ‚lesen‘, ich kann Dir Hilfestellung beim Stillen geben und wenn Du möchtest, gebe ich Dir Tipps zur Säuglingspflege. Ich habe ein offenes Ohr und höre Dir gerne zu. Außerdem erledige ich Dinge im Haushalt für Dich, mache Besorgungen, koche Dir etwas Schönes, gehe mit Baby raus, damit du eine Pause hast. Natürlich begleite ich Dich auch gerne zu Terminen oder Arztbesuchen.

  • Was macht eine Doula?

    Eine Doula ist vor, unter und kurz nach der Geburt nur für Dich und Deine/n Partner*in da. Wir treffen uns noch in der Schwangerschaft und besprechen in verschiedenen Terminen (telefonisch oder bei Dir zu Hause) alles rund um die Geburt Eures Kindes. Wir reden über Erwartungen, Wünsche und Ängste. Wir besprechen Entspannungstechniken, den Ablauf der Geburt, den Ablauf in der Klinik und das Wochenbett. Rund um den errechneten Entbindungstermin Deines Kindes habe ich Rufbereitschaft und ihr meldet Euch bei mir, wenn es losgeht. Ich begleite Dich in der Wehenarbeit und dann zur Geburt, entweder bei Euch zu Hause, im Geburtshaus oder in die Klinik. Ich begleite KEINE Alleingeburten. Wenn Mutter und Baby nach der Geburt gut versorgt sind, lasse ich Euch in Ruhe ankommen und Euch gegenseitig kennenlernen.

  • Doula – was kostet eine Begleitung?

    Mein reguläres Doula-Paket kostet 800€. Hier sind drei Treffen vor Geburt, die Rufbereitschaft, Geburtsbegleitung und ein Treffen im Wochenbett inbegriffen. Eine genaue Übersicht über mein Angebot findest Du hier.

  • Was ist der Unterschied zwischen Doula und Hebamme?

    Die Hebamme hat die medizinische Verantwortung für Baby und Dich. Sie arbeitet mit Dir, berät Dich unter der Geburt, aber hat meist auch noch andere Frauen, die sie parallel betreut. Studien habe ergeben, dass es für eine positive Geburtserfahrung hilfreich sein kann, eine vertraute Person bei der Geburt dabei zu haben. Eine Doula ist nur für Dich und Deine/n Partner*in da. Ich stehe als Doula hinter Euch als Eltern, nicht zwischen Euch. Wir haben uns schon vor der Geburt kennengelernt, sind uns sympathisch und habe ein Vertrauensverhältnis aufgebaut. Unter der Geburt können wir besprochene Techniken anwenden und Euch so Selbstvertrauen für diese einzigartige Reise geben.

  • Warum kann eine Doula-Begleitung so wichtig sein?

    Studien zeigen, dass die Anwesenheit einer vertrauten Person unter der Geburt das Geburtserlebnis positiv beeinflussen kann. Diese Person muss keine Doula sein! Es kann Deine beste Freundin, Deine Partnerin oder Deine Mutter sein. Aber eine Doula ist eine Dir vertraute Person, die sich professionell mit dem Thema Geburt beschäftigt. Mit Deiner Doula hast Du im Vorfeld schon zu Deiner Geburt gearbeitet und sie ist unter der Geburt nur für Dich und Deine/n Partner*in da.

  • Welche Ausbildung habe ich als zertifizierte Mütterpflegerin und Doula?

    Ich habe mich Ende 2021 auf verschiedene Empfehlungen hin für die Ausbildung zur Doula und Mütterpflegerin bei Frau Dr. med. G. Weckmann (wochenpflege.de) entschieden. Die Ausbildung dauert 12 Monate und wird online mit Präsenztagen angeboten. Ich habe die Ausbildung im Dezember 2022 erfolgreich beendet und schon im Herbst 2022 angefangen zu arbeiten.

    Inhalte der Ausbildung:

    • Schwangerschaft
    • Geburt
    • Wehen positiv bewältigen
    • Massagetechniken
    • Schmerzlinderung
    • Entspannungstechniken
    • Psychosoziale Unterstützung
    • Rebozo
    • Rückbildungsprozesse und körperliche Aspekte des Wochenbettes
    • Psychosoziale Aspekte des Wochenbettes
    • Häufige Gesundheitsprobleme bei Mutter und Kind
    • Säuglingsgesundheit
    • Förderung der gesunden Entwicklung des Neugeborenen
    • Bindung
    • Infektionen im Säuglingsalter
    • Säuglingspflege
    • Erste Hilfe am Kind
    • Stillen und Säuglingsernährung
    • Tragetechniken

    Für die Ausbildung der Doula habe ich zusätzlich zu den Inhalten der Ausbildung im August 2022 ein Praktikum im Kreißsaal des Agaplesion-Diakonieklinikums in Hamburg Hohe Weide erfolgreich absolviert.